Wochenrückblick: G+J schreibt für Google, Shopping beBILDert und andere Verlagsmeierei

Seit beinahe zwei Jahren hat es wieder eine Frau geschafft, mich nicht nur über zwei Tage (bis auf ein paar Minuten) vom Rechner fern zu halten, sondern sogar draussen an der frischen Luft. Ein ganz dickes Dankeschön an dieser Stelle, es hat wirklich verdammt gut getan! Das Hirn ist wieder gut durchlüftet und alles in mir schreit nach einer dauerhaften Einrichtung …

Schreiben für Google bei Gruner + Jahr: Was anderes kann ich im Blog myhealthyday.de nicht erkennen. Leider hat jemand vergessen, Sahra Wiener das Konzept zu erklären. Aus diesem Artikel, würde manche Kollegen sagen, kann man mindestens drei machen. So ist geht Schreiben für SEO: Keys in die Überschrift und ein paar Zeilen darunter geknallt. Da treibt es sogar manchem Copy-SEO vor Freude die Tränen in die Augen. Mit Journalismus und SEO werde ich mich kommende Woche intensiver auseinander setzen, das aber auf Hirnhatz verarbeiten.

Mitgedacht bei Auto Motor und Sport: Das mobile Angebot wurde konsequent für die Suchmaschinen gesperrt, um doppelte Inhalte zu vermeiden. Mitgelacht heisst es hingegen bei einigen eidgenossenschaftlichen Verlegern, auch wenn es die Konkurrenz ist.

Die Online-Werbung laut Branchendient Kress mit Abstrichen: “Das Wachstum im Online-Werbemarkt dürfte diese Jahr geringer ausfallen als ursprünglich prognostiziert. Die Marktforscher des US-Unternehmens EMarketer Inc. wollen ihre Wachstumsprognose von 23% um “einige Prozentpunkte” nach unten korrigieren, so Analyst David Hallerman von EMarketer gegenüber Bloomberg. Für 2008 rechnete EMarketer ursprünglich mit einem Werbevolumen von fast 26 Mrd Dollar. Auch die prognostizierten 16% Wachstum in 2009 könnten sich als zu hoch erweisen, gesteht Hallerman.”

Auftragsdenken für Lokalzeitungen: Für einen mittelständischen Zeitungsverlag (Auflage um 200.000 Tagesexemplare) betreibe ich Ursachenforschung für den Auflagenrückgang und lote neue Modelle für Online-Angebote aus. Andere Online-Ableger scheinen ganz aktuell Shops als Lösung anzusehen. Beispielsweise sind SportBILD und AutoBILD mit einem eigenen Bauchladen gestartet, diverse Burda-Portale haben vor wenigen Wochen virtuelle Geschäfte ins Rennen um den Konsumenten geschickt. Die Verlage werden in Zulunft wohl verstärkt in diese Richtung denken. Vor allem im Bereich Beauty und Clothing sehe ich großes Potenial. Kleine Online-Shop-Betreiber dürften diese Entwicklung mit Sorge betrachten.

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