They’re not loyal
Second Life Hype and Down. MySpace Hype and … Was ich schon vor Monaten geschrieben habe, nämlich das MySpace gnadenlos überschätzt wird, scheint sich nun auch anderorts als Meinung durchzusetzen. Die nun wirklich unverdächtige Washington Post widmete dem Thema ein paar Seiten (online nachzulesen). Auch bei SPIEGEL ist unter MySpace, Leichenkartei schon leise Kritik zu lesen: MySpace gibt an, dass 100 Millionen Nutzer aktiv ihr Angebot nutzen. Die beiden Forscher stellen das infrage: “Unsere Studienergebnisse legen nahe, dass die Zahl der aktiven Nutzer deutlich kleiner ist.” Deutlich, deutlich kleiner lautet meine Schätzung. 20 Millionen aktive Nutzern weltweit (die Neugierde-Anmelder ohne Wiederkehr unberücksichtigt) in den letzten 2 Monaten wäre m.E. schon sehr hoch gegriffen.
Gut, Second Life hat deutlich weniger Substanz als MySpace, daher wird das Sterben deutlich länger dauern. Aber es hat im Juli 2007 angefangen …
Höchst interessant und im großen Rahmen betrachtet kosteneffektiver - das versuche ich schon seit Monaten meinen Kunden begreiflich zu machen - ist das Product Placement in Spielen. Hier macht sich Microsoft schon unheimlich breit.
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Jedem normal denkenden Menschen hätte klar sein müssen, dass das meiste der 2.0 Hysterie sich mittelfristig als Blase herausstellt. Der Neugier Aspekt ist sehr gut gewählt und sorgt für gigantische Zuwachsraten, wenn danach aber der Nutzen gegen null geht (Videos ansehen ist eben nur im ersten Moment extrem spannend, ebenso wie Second Life erkunden bis man merkt es gibt sonst nichts zu tun), kommt der User halt nicht mehr wieder.
So wird es noch einigen Diensten dieser Art ergehen (z.B. Bookmark Dienste)
Placement in Spielen ist aber auch nicht für alle das Gelbe vom Ei. Für kleinere Firmen dürfte der Nutzen wegen fehlender “Hinsurfmöglichkeit” kaum gegeben sein - hier gibt es effektivere Werbe- Möglichkeiten, zumal die Menge der Firmen nicht global aktiv sein dürfte, sondern eher regional bzw. überregional vertreten ist.