Social Media Marketing Tipp #8: Meyers Lexikon
Wikipedia wird Meyers Lexikon nicht vom Thron stoßen, aber interessant für Social Media Marketing ist das Projekt allemal. Anders als bei Wikipedia wird Meyers von einem Redaktionsteam betreut; ob dies eine höhere Qualität zum Ergebnis hat bleibt abzuwarten. Ein wenig sauer stößt mir die übertriebene Werbung auf. Unter den Artikeln können genau so wie in Wikipedia Links auf externe Quellen gesetzt werden. Leider habe ich auf die Schnelle kein Beispiel gefunden, sodass ich nicht nachprüfen kann in wie weit es sich hierbei um suchmaschinenwertbare Links handelt.
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Kommentare
Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Unternehmen, eine Organisation o. ä. jemals an das heranreicht, was Wikipedi ist und in 10 Jahren sein wird/könnte. Keine Chance!
Mir ist ebenfalls die viele Werbung unangenehm aufgestoßen. Zum Teil sind da wirklich Einzeiler und dann drei oder vier Werbeblöcke auf der Seite. So wird man es in meinen Augen schwer, viele Helfer für das Projekt zu gewinnen.
Meyers Lexikon ist doch längst vom Thron gestoßen worden. Die “Leiche” rührt sich noch, um es mal so auszudrücken.
Man kann ganz einfach den Stellenwert von Wikipedia und Meyers Lexikon vergleichen. Man nehme eine Suchmaschine wie Google, und suche auf wieviel Seiten, Foren, PDF-Dokumenten auf den Artikel verwiesen wird.
Beispiele:
*”de.wikipedia.org/wiki/Primzahl” eine Unzahl von Treffern
*”de.wikipedia.org/wiki/Sieb_des_Eratosthenes” Treffer auf 5 Googleseiten
*”de.wikipedia.org/wiki/Fibonacci-Folge” Treffer auf 6 Googleseiten
*”de.wikipedia.org/wiki/Carmichael-Zahl” immerhin eine Erwähnung in einem PDF-Dokument: http://www.cs.uni-potsdam.de/ti/lehre/05-Kryptographie/slides/Primzahltests_Handout.pdf
jetzt die Gegenprobe:
*”lexikon.meyers.de/meyers/Primzahlen” nur der Artikel selbst (keiner erwähnt irgendwo diesen Artikel)
*”lexikon.meyers.de/meyers/Sieb_des_Eratosthenes” ditto wie bei Primzahlen (kein wunder bei dem Informationsgehalt des Artikels)
*”lexikon.meyers.de/meyers/Fibonacci-Folge” immerhin eine Erwähnung in dict.leo.org/forum/viewWrongentry.php?idThread=304043&idForum=6&lp=ende&lang=de
*”lexikon.meyers.de/meyers/Carmichael-Zahlen” Ups, so etwas wie Carmichael-Zahlen kennt das Meyers Lexikon Online ja gar nicht!
Das sind von mir bevorzugte Stichwörter zum Testen. Andere Leute haben andere Interessen. Man kann auf diese indirekte Testmethode aufschlußreiche Ergebnisse erhalten.
ich frage mich nur die ganze zeit wie so eine “kleine gemeinschaft” wie wikipedia das überhaupt erreicht???!
M.E. wird Meyers Lexikon online nie die Wikipedia verdrängen. Der ‘besondere’ Ansatz - jeder kann mitmachen - ist dort der Schlüssel zum Erfolg, d.h. die Basis für die die große Akzeptanz.
Werbeblöcke, vor allem aber von einer Redaktion ‘zensierte’ Beiträge bei Meyers Lexikon sind genau das Gegenteil und dürften kontraproduktiv wirken.
Die Wikipedia hat durch die GNU-Lizenz viele Links von anderen Webseiten und wird dadurch in den Suchmaschinen sehr gut gelistet. Dadurch kommen natürlich auch immer mehr Autoren. Ein selbstunterstützendes System, das schon vor langer Zeit ausgedacht wurde. Jeder SEO zieht hier seinen Hut vor Anerkennung. Nur der deutsche Teil der Wikipedia hat jetzt über 745.000 Artikel. Enorm!
Allerdings stellt sich die Frage: Wer sind die Wikipedia Autoren ? Habe fast das Gefühl, dass hinter Wikipedia eine eingefleischte SEO-Gemeinde steckt, welche die externen Wikipedia-Links nutzt, um mehr Traffic für Webseiten zu erzielen.

Die Links haben kein nofollow, kann man zum Beispiel beim Eintrag zu Microsoft ganz gut sehen.