Social Marketing for Small Business
Vor ein paar Tagen veröffentlichte Matt McGee auf search engine land einen eher allgemein gehaltenen Beitrag über Social Marketing für kleine Unternehmen. Die Botschaft auf den Punkt gebracht lautet Beteiligung.
- Start a blog
- Comment on other blogs
- Get active at Yahoo Answers
- Make and share videos
- Take and share photos
- Try StumbleUpon
- Join groups & mailing lists
Zurecht weist McGee darauf hin, dass der Aufwand in einem gesunden Verhältnis zum Ertrag stehen muss. Aber wie soll man diesen Ertrag messen? In Besucher oder generiertem Umsatz? Bei vielen, so auch bei mir, steht der Image-Gewinn im Vordergrund. Oder wie soll man die darüber (eventuell) generierten Links auf die eigene Website bewerten. Schwierig.
Was mir auch noch in der Aufzählung fehlt sind Social Bookmark Verzeichnisse und Communities (Wo sind die Business Communities, wo MySpace?). Für Deutschland könnte eine mögliche Vorgehensweise wie folgt aussehen:
- Zielgruppe analysieren
- Entsprechende Foren /Communities finden
- Heisse Themen filtern
- Blog eröffnen
- Über die heissen Themen schreiben
- Blog URL in Foren Signature und Profil
- Gepflegte Profil auch in Communities mit Blog URL
- In Foren Beiträgen auf Blog verweisen
- Grundlagen und FAQs auf Blog anlegen
- Passen evtl. Bilder zur Zielgruppe
- Lohnt sich der Aufwand für Videos wirklich?
- Wenn ja -> auf zielgruppenaffinen Plattformen veröffentlichen
- Mit Social Bookmarking arbeiten
- Mit deutschen News Aggregatoren arbeiten (Yigg, WebNews, Readers, Shortnews …)
- Blog pflegen (auf Kommentare antworten, bedanken …
- Erfolgskontrolle nach 6 Monaten
Nochmals: Das wichtigste ist die Zielgruppenanalyse, darauf baut alles auf. Aber auch die Branche ist wichtig. Bei Hotel, Gaststätten oder Tourismusmarketing allgemein können Dienste wie Qype bzw. Places gute Ergebnisse liefern. Für Selbständige, die ausschließlich in Deutschland oder Europa zu tun haben empfiehlt sich XIng, bei internationalen Kontakten dann doch lieber LinkedIn.
Ohne Erfahrung im Umfeld von Web 2.0 auf keinen Fall ohne Berater starten.
Wenn Sie eine eigene Meinung dazu haben, schreiben Sie doch einen Kommentar. Oder vielleicht möchten Sie aktuell über neue Beiträge informiert werden, dann abonnieren Sie doch den Feed.
Kommentare
Hi Thomas, wenn man ein wenig die Foren queer liest merkt man sehr schnell, dass sich die Themen irgendwie regelmäßig wiederholen. Hierzu kann man schon einmal grundsätzliche Artikel veröffentlichen. Ganz aktuelle Themen eignen sich sehr gut für Foren-Beiträge der Art “Ich habe da mal etwas ausführlicher auf meinem Blog …” Der Liebling aller Forenbetreiber wird man damit nicht, aber keiner wird etwas sagen, ausser die Forenbeiträge sehen alle so aus.
[…] Matthias weist ebenfalls darauf hin, dass Zielgruppenorientierung ein wesentlicher Nutzen im Social Media Marketing sind. Herr Regensburger betont dies ausdrücklich in einem Interview in der FAZ . […]
Hi Matse, netter Beitrag. Aber wie lange ist ein Thema heiss? Wieviel Zeit habe ich im Schnitt auf so ein Thema zu reagieren. Zumindest sollte man im größeren Rahmen der Zielgruppe sich schon mit einigen Themen befassen, um so schnell auf einen themenverwandten Punkt reagieren zu können. Es ist ja nicht jeder so schnell im Tippen wie Du um die Zeit einen Blog themenaffin aufzusetzen wider hereinzuholen ;-)