Community Manager

Web 2.0 gibt es nicht kostenlos. Schon einfache Community Funktionen verursachen Aufwand, zeitlichen wie finanziellen. Die häufig kritisierten Urteile zur Haftung von Beiträgen in Foren gelten auch bei Blogs. Moderation ist angesagt. Veränderte Bedingungen schaffen auch neue Berufsbilder: Der Community Manager ist gerade sehr gefragt und dabei gibt es (noch) kein klares Aufgabengebiet. Jeder Arbeitgeber scheint “Community” anders zu definieren und damit die in einen Community Manager gesetzen Erwartungen: Die Aufgaben beginnen beim Redigieren von von User Generated Content, der Führung des journalistischen Team bis hin zur Entwicklung einer Community Marke. Soviel Verantwortung schlägt sich natürlich auch im Gehalt nieder. 50.000 bis 70.000 Euro sind laut w & v schon drin. Vieleicht bekommen wir einen Community Manager in den nächsten Woche vors Mikrofon.

Apropos Community, Geld und Zahlen: Thomas Pyczak hat so seine Probleme, von den Lokalisten wieder loszukommen. Denn austreten, das kann man nicht. Kein Wunder, dass es immer mehr (unfreiwillige?) Mitglieder gibt. Gute Zahlen, gutes Geld, schlechte Stimmung?

Franz Rieger, der sich Gedanken über die Höhe seines Honorars macht

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Kommentare

Ja, würde mich schon mal interessieren, allerdings bleibt die Frage: Was suchst du für einen Community Manager, da es ja, wie Du selbst schon geschrieben hast einige Unterschiede gibt.

Zu dem Thema Lokalisten: Ich kann es aus Entwicklersicht verstehen, denn löschfunktionen sind teilweise garnicht so einfach zu realisieren.
Besonders bei “Netz” Strukturen eines Projekts, dementsprechend ist auch das Netz von der Datenbank Struktur komplex.
Das mache ich auch lieber von Hand - Solang der Betreiber schnellstmöglichst reagiert ist das doch kein Ding, man braucht doch nur eine Zeile per E-Mail senden.

Ich bin gerade heute das erste Mal (ich glaube bei Townster) über ein Job-Angebot als “Community Manager” gestolpert und fand das schon recht amüsant. Große Communitys gab es schon immer, bislang wurde die “Arbeit” von ehrenamtlichen Moderatoren etc. erledigt. Der Community-Manager ist wohl mal wieder so ein Web2.0-Ding.

Aber auf eine Löschfunktion wegen der Komplexität zu verzichten halte ich für schwachsinn.
Entweder ist man einfach zu faul um das zu erstellen oder man spekuliert darauf das die die nicht mehr wollen wenigstens als Kartei-Leichen vorhanden bleiben.
Keine Löschfunktion kann so kompliziert sein das ich es lieber vorziehe mich ständig hinzusetzen und alles mit der Hand zu erledigen…

Neuer Job?? Lustig! 2001 war ich Community-Leiter… Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, wie kurz das Kurzzeitgedächtnis von Onlinern tatsächlich ist. Übrigens, heute vor 6 Jahren haben meine User damals mich und die ganze Firma mit Informationen von allen Webseiten versorgt und als die meisten Webseiten unten waren, hatten unsere User immer noch einen Link zu einem funktionierenden Stream… hach, das waren noch Zeiten..

Moin. Also als aktiv tätiger Community Manager kann ich nur bekräftigen, dass viele Firmen gerne einen CM hätten, aber keinen Plan davon haben, welche Aufgabe er übernehmen soll! Ich betreue gerade eine große Erotik Community im deutssprachigen Raum, dazu gehört die Userpflege (im aktiv zahlenden Segment), die Steuerung der Operatron, das de-bugging, die Weiterentwicklung sowie die Perspektivenbildung für Morgen mit Trend Watching. “Neben bei” schreibe ich dann auch noch an einem Konzept für eine neue Community. Das “schönste” daran ist, dass die Geschäftsführung selber keinen Plan hat, was sie damit erreichen will. Der Hintergrundgedanke der Community ist ihnen fern und soll dort wohl auch bleiben. Auch fundierte wirtschaftliche Kenntnisse sind hier nicht gefragt. Hauptsache machen lautet das Motto. Ich finde das sehr schade, denn man kann viel mehr in kurzer Zeit erreichen, wenn man erst sorgfälltig plan und analysiert, als wenn man gleich mit dem “Hammer in der Hand” los rennt.
Da ich bisher immer auf Granit mit meinen Ideen und Vorschlägen gestoßen bin und mich auch gern mal über das Userverhalten im Web von Mitarbeitern aufklären lassen musste, die weder ein Internetanschluss noch ein Handy oder gar TV zu Hause beitzen, werde ich mich wohl beruflich neu orientieren müssen, denn so macht es keinen Spass… Ach ja, dass ich als einziger in dieser Firma bisher die Fachliteratur gelesen habe und selber mal einen Flirt Community aufgebaut hatte, darf nicht vergessen werden zu erwähnen ;)

Wie man sieht, haben es auch Community Manager nicht gerade leicht *sfg*

Moin, ich hätte da mal eine Frage zum Gehalt eines Community Managers: Sind die 50.000 - 70.000 Euro/Brutto/Jahr wirklich realistisch? Ich habe in Kürze ein Vorstellungsgespräch und werde um die Frage meiner Gehaltsvorstellung nicht drumrum kommen. Kann ich da wirklich mit solchen Zahlen auflaufen oder werde ich dann lachend aus dem Büro geworfen? Im Internet habe ich bisher keine Zahlen finden können, aber die hier genannten Gehälter sind ja ziemlich hoch… Wenn jemand etwas genaueres weiß, würde ich mich über eine Antwort freuen.

Das kommt ganz darau an, wie wichtig der Company Dein Job ist, wie groß die Firma ist, … Deine Qualifikation, Erfahrungen etc.

Je nachdem muss Du nach oben oder unten korrigieren.

Nabend mal eine interessenfrage an euch.
ich finde diesen Job recht interesant lese aber unter vorraussetzungen Jurnalistiches Studium und oder Kaufman in Kommunikation.
Ich selbst bin seit längeren in Foren als Mod aktive musste aber nie dergleichen machen und wurde da es ehrenamtlich war auch nie dafür bezahlt.

Daher die frage kann man Onlineerfahrungen gegen eine ausbildung aufwiegen bzw. gleichstellen oder ist das IMMER ein muss ?

Da ich eine Ausbildung als Aussistents Personalmaneger ende des jahres abschlisse habe ich nicht direkt eine chance nochmal eine fortbildung in diese richtung an zu machen ohen dem Staat auf der tasche zu liegen was ich nicht will.

Daher wäre ich für ehreliche Antworten ob das im bereich des möglichen wäre wen man mit großer Onlineerfhaurng aufwiegen kann dankbar.

mfg David

Hallo David,

ich kenne genügend in der Online Branche, die solche und ähnliche Jobs auch ohne Studium bekommen haben. Wenn Deine Referenzen gut sind, sollte die hochoffizielle Bildung kein Problem sein.

Grüße und viel Glück!

Danke Matthias das macht mir Hoffnung.

Ich kann nun etwas ruhiger in die Abschlussprüfung gehen und muss nicht mehr dran verzweifeln das ich doch nen anderen Bildungszweig einschlagen solte.

mfg

David

Ich finde bei der Beschreibung des Berufs fehlt noch ein wichtiger Punkt!
“Das entwickeln von Erweiterungen die den Nutzern einen Mehrwert bieten!”
Sprich Kenntnisse in Programmierung!
Schließlich muss man sich auch aus der breiten Masse hervorheben, dies funktioniert am Besten mit Funktionen, die andere nicht haben.
Die Gehaltsvorstellungen, sind in meinen Augen nur dann angebracht wenn es sich wirklich um sehr großes Forum handelt und man ohne ehrenamtliche Mitarbeiter arbeitet (Moderatoren).
Was aber Gang und Gebe ist.

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