YiGG, so macht man es richtig
Während sich YiGG durch einen recht dilettantisch vollzogenen Relaunch nach Meinung vieler Blogger auf Selbstzerstörungskurs befindet, packt Webnews die notwendigen Änderungen professionell an: Frühzeitig wird auf bevorstehende, kleine Veränderungen hingewiesen und um Verständnis für die Einbindung von Werbemitteln geworben. So gehört sich das.
Die Monetarsierung von Communitys ist ein schwieriges Unterfangen. Ein Großteil der Anbieter setzt auf klassische Werbung. Das Problem dabei: Power-User blenden die Werbung vor dem inneren Auge aus, also muss die Laufkundschaft die Klicks generieren. Diese Zielgruppe erreicht die Plattform meist über Suchmaschinen. Gefunden werden wohl zu 99 Prozent Unterseiten.
Wo bei YiGG Werbung zu sehen ist, wenn sich die Unterseite öffnet, zeigt der Screenshot:

Schwarz sind die Werbeflächen, grün die eigentliche Meldung hervorgehoben. Wenn man es genau nimmt, und den tatsächlichen Raum, den die drei Zeilen Meldung einnimmt, diesen Teil in Verhältnis zur Werbefläche setzt, dann ist das wohlgemeint ein Viertel. Viel Zielfläche zum Klicken. Allerdings gibt es auch hier die Rückseite der Medalle: Jeder Klick führt die Laufkundschaft weg von der Community.
Sollte man den Besucher nicht einen Anreis geben zu bleiben und die Plattform kennen zu lernen, bevor man ihn ziehen lässt? Vielleicht - so sollte die Hoffnung sein - hat er sich die Seite gemerkt und wird zum Stammkunden.
Ich bin mir sicher, dass die Vermarktung von Webnews durch AllesKlar deutlich sensibler und intelligenter angegangen wird.
NACHTRAG Beim Überprüfen einiger Keys lande ich gerade bei YiGG. CSS-Layer-Ads? Das sind die letzten Zuckungen. Es gibt wohl keine sicherere Methode mich dazu zu bringen, die Seite ohne weitere Durchsicht zu schließen. Geht wohl mehreren Menschen so.

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Ich bin mir sicher, dass es sich der Konzern, der hinter Webnews steckt leisten kann unrentabel zu wirtschaften ;)