Plagiat und Original
Die Zeit, mich kreuz und quer durchs Web zu lesen, habe ich (leider) nicht, doch ab und zu werfe ich dann doch die Blogsuche an, wer sich denn auf dem Markt tummelt und mit welchen Dienstleistungen. Durch Seminare bin ich groß geworden, also sehe ich mir schon die Website einer Mitbewerberin (echte Konkorrenz ist sie ja nicht) an, vor allem wenn diese um die Ecke beheimatet ist.
Und was ich lese, kommt mir verdammt bekannt vor, so bekannt, als ob ich sie selbst geschrieben hätte … und tatsächlich: Dieser Satz steht beispielsweise in einem Tutorial, das ich vor drei Jahren für ein Reisenetzwerk verfasst habe. Was für ein Zufall! Seit längerem verwende ich dafür übrigens andere Begriffe, weil ich diese Unterscheidung für ungenau bzw. falsch halte …

Glauben wir einmal nicht an göttliche Fügung oder Zufall und legen uns eine nicht sehr weit hergeholte These zurecht: Wer schon offen auf der Website kopiert, der könnte doch auch Teile des Tutorial, das ja nicht mehr auf dem neuesten Stand ist, für die Seminare verwenden … oh je … als Teilnehmer würde mich das ärgern.
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Kommentare
Nun ja… so ist das mit die “Räuber” - Mir wurde mal von einem internen Mitarbeiter, einer Firma die ich betreute, ein komplettes Script kopiert und ca. 600 km von meinem Einsatzort in einem Seminarunternehmen als das ihre angepriesen. Nur dumm, das einige meiner Teilnehmer mir einmal die Frage stellten: “Sagen Sie mal? Ist das Script das wir hier verwenden nicht vom “Müller” in XXX?” Ups, dachte ich - und schwups hatte ich die Anschrift und ein “Original meiner Raubkopie” - lach… Na ja, das Unternehmen gibt es heute nicht mehr - smile
Das Problem wäre allerdings, dass Du es als Teilnehmer gar nicht mekren würdest, denn Du nimmst ja meist an Seminaren teil, weil Du neue Erkenntnisse erlernen möchtest und nicht weil Du den Speaker überprüfst.
Und dadurch ist der Leidtragende der Kunde (Seminarteilnehmer), jedoch merkt er das nicht bzw. zu spät.