Gedanken über Domain- und Projektkauf
Im aktuellen Teil meines SEO-Tutorials für Travianet habe ich mir Gedanken über den Kauf von Domains, die Bewertung von Projekten und zu Typosquatting gemacht.
Neben den Anhaltspunkten im Tutorial zur Preisfindung bei Webprojekten noch ein Nachtrag: Natürlich ist es so, dass ein Webpojekt erst einmal genau das wert ist, was der Höchstbietende zu zahlen bereit ist. Aber ein Entscheidungsprozess muss ja beim Käufer statt gefunden haben. Lassen wir einmal strategische Überlegungen, die meist bei Millionen-Deals im Vordergrund stehen weg, dann taucht eine Kennzahl auf, die die meisten wohl aus dem Börsenteil der Tageszeitung kennen: KGV. Bei mir steht das für Kaufpreis/(Jahres)Gewinn-Verhältnis, Börsianer würden es Kurs/Gewinn-Verhältnis nennen. Risikoabschläge gibt es hier wie dort. Ein Webprojekt, das seine Besucher hauptsächlich über eine Quelle (Google) bezieht und auch nur eine Einnahmequelle (Adsense) hat, dürfte mit einem KGV von 0,8 bis 1 gut bedient sein. Das Abhängigkeitsrisiko ist einfach zu groß. Hat ein Projekt viele wiederkehrende Besucher (fällt bei mir unter Direktzugriffe), ein austariertes Verhältnis bei den Besucherquellen und vielleicht auch noch eine unabhängige oder mehrere Ertragsquellen … kann das KGV, gewürzt durch eine Prise Zukunftsvisions, auch in den zweistelligen Bereich rutschen.
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Travianet ist ein guter Tipp gewesen. Danke!