Typosquatting

Schon einmal beim Eintippen einer bekannten URL vertippt und irgendwo auf einem anderen Platz im Cyberspace angekommen? Diese Methode, Projekte mit Besuchern zu versorgen, läuft unter der Bezeichnung Typosquatting.

Opfer dieses Typosquatting werden vor allem bekannte, besucherstarke Seiten. Dabei werden Rechtschreibfehler, gängige Vertipper ebenso ausgenutzt wie Singular/Plural oder andere Toplevel-Domains bzw. die Schreibweise ohne / mit Bindestrich.

Die sicherste Methode gegen Typosquatting ist, neben der gewünschten Hauptdomain die wichtigsten “Typos” ebenfalls zu registrieren. Im deutschsprachigen Raum ist es dringend anzuraten, sich bei entsprechend wertvollen Projekten neben den Länderdomains DE / AT / CH auch die bekannten internationalen Toplevels COM / ORG / EU zu sichern und auf jedenfall auch die Bindestrich-Varianten zu berücksichtigen. Schwieriger wird die Suche nach den Vertippern. Ein sehr schönes Tool, um diesen potentiellen Löchern auf die Spur ist CitizenHawk. Es bieten sich natürlich auch entsprechende SEO Tools, wie Aaron Walls Typo Generator, an.

Rechtliche Schritte gegen Typosquatting einzuleiten ist nicht immer einfach, jedoch immer kostspielig (vor allem international!) und nur selten wirklich von Erfolg gekrönt. Eine schön ältere Diskussion dazu auf Slashdot am Beispiel von Google.

Weitere Artikel zu den Stichworten

Wenn Sie eine eigene Meinung dazu haben, schreiben Sie doch einen Kommentar. Oder vielleicht möchten Sie aktuell über neue Beiträge informiert werden, dann abonnieren Sie doch den Feed.

Kommentare

Zusätzlich noch Typospamming ….
Sitemap sei Dank.

Und schon haben wir das “Typo-Duo” komplett.

[…] Nach der Abakus SEMSEO Konferenz und der feuchtfröglich Pubcon in Hannover sind die SEO´s in Deutschland alle irgendwie ein bisschen durch. Nix neues passiert zurzeit. rentaseo schreibt über die Tippfehler in Domains, während uns Promny versucht zu sagen, dass Domains garnicht die große Rolle spielen. Der bayrische SEOblogger schreibt mit Xing hin hund her und ist sogar schon so verrückt das er der Meinung ist, dass Tabellen besser sein als CSS-Umsetzungen. Komisch sind sie ja die Bayern. Natürlich gibt es auch einige Berichte und Fotos aus Hannover aber die kann jeder selbst suchen. Wofür gibts Google. […]

Einen Kommentar schreiben

(notwendig)

(notwendig)


Hinweis: Für Kommentare mit eindeutig werblichen Inhalt werden ggf. 500 EUR,- (zzgl. der gültigen MwSt.) in Rechnung gestellt.

Geschützt durch SpamBam
(192173 Spamkommentare gefiltert)