Tue Gutes und … bekomme eine Unterseite
Tue Gutes und rede darüber. Manchmal bekommt man auch eine frei editierbare Unterseite. Daniela Wiedenhöft hatte die Idee zu BeneWiki, hinter dem ein ganz simples Prinzip steckt: Man kann sich für 150 Euro einen Eintrag “kaufen”, der später auch editiert werden kann. Von dem Gesamtbetrag gehen 50 Prozent an ein Kinderhilfswerk (Es wäre schön zu wissen welches genau). Ob der Link sein Geld wert ist? Wenn er dauerhaft ist sicherlich, wenn man bedenkt was Linkmiete inzwischen kostet. Einen BeneWiki Blog (gestartet an meinem Geburtstag) gibt es auch. Dort dürfte allerdings ein bißchen mehr los sein.
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Kommentare
Naja, in meinen Augen ist das nur ein weiterer Webkatalog. Und normal würde keiner 75€ für einen Eintrag zahlen. Also verbindet man es mit einer Spendenaktion. Mitlerweile leider schon zu oft gesehen solche Geschäftskonzepte. Und in der Regel erfährt man auch nie ob das Geld wirklich dort angekommen ist wo es ankommen sollte.
Mir kommt die Geschichte Spanisch vor. Es ist in meinen Augen scheinheilig zu schreiben, dass man “500.000 €” für ein Kinderprojekt sammeln möchte und dabei ganz nebenbei 500.000 € in die eigene Tasche steckt. Wenn es hierbei wirklich um Wohltätigkeit gehen soll, dann sollten 80 - 90% der 150€ gespendet werden. Das würden die laufenden Kosten / Investitionskosten der ‘netten und geschäftstüchtigen Frau’ immer noch rechtfertigen.
Ist es überhaupt legal Spenden einzusammeln, wenn vorher garnicht feststeht, wohin das Geld fließt? Bedarf das keiner staatl. Genehmigung o.ä.?
Thumbs down, sorry.
Ich sehe das ähnlich wie Maik.
Ein 10-Jahres-Backlink für 75 Euro mag ja vielleicht eine schöne Sache sein, mich schreckt hier aber schon allein der krasse Gegensatz zwischen “Spendenbetrag” und “Eigeneinnahmen” ab.
Eine 50/50-Verteilung des Betrags wirkt auf mich nicht sehr sozial.
Und das man nicht sieht wohin die Spenden gehen, bzw. ob sie tatsächlich irgendwo hingehen, das macht es nicht besser.
Und in dem Sinne:
Wer 150 Euro über hat, der soll doch lieber selbst aktiv 5 SOS-Kinderdorf-Patenkinder unterstützen.
Tue Gutes und sei selbst aktiv!
Genau, wenn man Spenden will, lieber direkt und an alle, die sich überlegen, dort Linkkauf zu betreiben - Google steht nicht auf Linkkauf, Google wird keine Schwierigkeiten haben den dortigen Link als gekauften zu identifizieren und damit wird der Link dort ( hoffentlich schnell ) keinen Wert auf PR und Ranking haben…
@Thomas … Zum Projekt kann man stehen wie man will, aber als Linkkauf wird Google das wohl nicht sehen ;) Nur weil Geld fließt ist es noch lange kein Kauf. Matt Cutts hat irgendwo auch aufgeführt, was Google als (PR) Linkkauf ansieht und was nicht. Pay for review (in Kataloge) fällt beipielsweise nicht darunter …
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Schon witzig zu sehen wie einige sich über etwas auslassen ohne sich mal die Mühe gemacht zu haben entweder selbst nachzulesen was unklar ist (und da scheints ja einiges zu geben) oder einfach mal die Betreiberin zu fragen. Armes Deutschland …
Bei Spendenaktionen welcher Art auch immer ist absolute Transparenz was die Gelder angeht schon nötig.
Das Projekt erscheint eher als Kommerzprojekt und keineswegs als eine gemeinnützige Aktion. Offensichtlich versucht jemand einen einfachen Webkatalog unter dem Mantel der Mildtätigkeit anzuschieben. Die “Garantie” für 10 Jahre ist gut und schön, doch was ist, wenn die Seite offline geht? Die Betreiberin hat es nichtmals nötig, die notwendigen Angaben gemäß des Teledienstegesetztes ins Impressum einzufügen. Wo ist die Umsatzsteuerident Nummer? Welche Gesellschaftsform hat der gewerbliche Anbieter? Bei welchem Handelsregister ist ein Eintrag erfolgt? Warum ist der Empfänger der Spendensumme aus “strategischen” Gründen noch nicht bekannt? Was soll es da für strategische Gründe geben? Wo stehen die AGBs? Fragen über Fragen. Kurzum: Benewiki scheint im Prinzip ein reiner Webkatalog, in dem allerdings jeder frei wählbare Suchbegriff nur einmal vergeben wird. 150 Euro für 10 Jahre ist nicht die Welt, so dass jeder für sich selber entscheiden muss, ob er für einen Webkatalog soviel ausgeben will, wenn es doch hunderte kostenfreie Webkataloge gibt, die nicht auf der Welle der angeblichen Wohltätigkeit reiten. Und zu guter Letzt: Die Spendenquittung zur Steuerabschreibung erhält die liebe Betreiberin, sofern sie tatsächlich spendet. Nur - wer prüft das?
Ich verstehe nicht worüber sich einige hier überhaupt aufregen? Alle Fragen werden doch auf der Seite beantwortet, selbstverständlich muss man sich natürlich die Mühe machen etwas zu lesen. Wem die “Spendengeschichte” so gegen den Strich geht der soll die Seite einfach als kostenpflichtigen Webkatalog sehen und gut. Das die da nun die Hälfte von spenden ist doch ne super Sache, welcher Katalog macht das schon? So wie ich es sehe sind die Links von der BeneWiki das Geld auch alle mal wert, im Gegensatz zu den meisten Katalogen.
Ich finde die ganze Sache einfach nur Klasse und die ganzen “Miesmacher” nur erbärmlich, wie wärs wenn ihr selbst mal was Gutes tut anstatt sowas hier niederzumachen?
Eine Spende darf nur von Vereinigungen angenommen werden, welche vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt wurden. Mittlerweile kriegt man das nicht mal mehr mit einem Verein hin. Als Firma schon gar nicht. Eine Spendenbescheinigung kann man auch nicht erhalten. Also ist die “Spende” ein ganz normaler Geschäftsvorgang. Spendet lieber selber, es gibt mittlerweile in Deutschland genug Elend.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Man sollte sich mal die Mühe machen und auf der Seite erstmal nachlesen, bevor man urteilt. Die Seite ist kein Kinderhilfsprojekt und es werden für diesen Zweck auch keine direkten Spenden angenommen. Die Seite sieht sich selbst auch eher als kostenpflichtiges Webverzeichnis oder Katalog, nur mit dem Unterschied das die Hälfte der Einnahmen gespendet werden (vom Betreiber!), daher ist diese ganze Diskussion mit “anerkannte Vereinigung, Finanzamt und Spendenbescheinigung, etc.” völlig überflüssig. Wer ist denn auf den Schmarrn gekommen? Das steht auch nicht mal auf der Seite. Ich finde das Projekt ne Super Idee und hoffe das die nächsten “9xKlugen” demnächst erstmal lesen, verstehen und dann urteilen. Just my 50 cents.
Super Seite, klasse Idee, einfach nur “Geil”. Das ist echt einmal ein Fundstück, kannte ich noch nicht und ich bin begeistert.
Was die “Kritiker” hier angeht, kann ich das alles nicht nachvollziehen, die gesamten Aussagen passen absolut nicht zu der Seite (reden wir von der gleichen Seite?).
@THB: Bei mir hat die Seite einen PR von 4, welche Seite meintest du? Was erwartet man von einer Seite die gerade erst ein paar Monate alt ist?
Von mir 10* und “thumbs up”.
Schon echt lustig wie die Seitenbetreiberin hier scheinbar ihre Freundinnen mobilisiert damit sie in den Kommentaren relativ eindeutig Werbung für dieses faule Projekt machen. In meinen Augen ist Benewiki ein klar kommerzielles Projekt. Und es steht ja noch nicht mal dabei für welches Kinderhilfsprojekt das Geld gespendet wird. Schließlich kann ja jeder einen Verein XY zur Kinderhilfe e.V. eintragen lassen - ob das Cash dann auch wirklich irgendwem außer dem Betreiber zugute kommt kann doch keiner prüfen. Fazit: Mehr Transparenz wäre dringend nötig, noch besser natürlich die vorgeschlagenen 80-90 Prozent als Spende. Allerdings könnte man dann den Preis auch einfach entsprechend senken (auf 15 Euro für 10 Jahre) und jeder spendet persönlich wofür er möchte.
Hallo !
Ich war gerade mal bei BeneWiki auf der Seite und ehrlich gesagt ich habe das nicht ganz verstanden.
Kann man dort sozusagen einen Link kaufen und dann seine Firma vorstellen wie es normalerweise die Seo`s einem verkaufen ?
Gruß Axel