Büchergeld für SEOs
In einem früheren Beitrag habe ich die Behauptung aufgestellt, dass ein guter SEO eine Mischung aus Designer, Informatiker und Betriebswirt ist. Nun, etwas habe ich vergessen: Er sollte unbedingt ein Bücherfreund sein.
Suchmaschinen lieben frische, einmalige Texte
Warum ein Bücherfreund? Suchmaschinen lieben Texte, sie lieben vor allem einmalige Texte. Und sie sind nimmersatt, wollen immer wieder frische Texte; daher auch die Vorliebe von Google, Yahoo und MSN für regelmäßig aktualisierte Weblogs und Wikis.
Abkupfern wird bestraft
Woher sollte sich ein SEO Anregungen für immer neue Texte beschaffen? Das Internet als Quelle halte ich nicht für ideal, das es dazu verleitet, ganze Textpassagen unverändert (oder nur minimal) zu übernehmen. Dies ist nicht nur aus rechtlicher Sicht bedenklich, auch Suchmaschinen können sehr wohl Kopien erkennen und entsprechend „abstrafen“.
Gedrucktes Wissen
Einem SEO bleibt daher nichts anderes übrig, als Bücher nach relevanten und interessanten Artikeln zu durchforsten. Bücher haben in meinen Augen einen höheren Glaubwürdigkeitswert als das Web, da diese Informationen bereits mehrmals gefiltert wurden. Auch entdecke ich in Büchern immer wieder Informationen, die die allwissenden Suchmaschinen bisher vor mir erfolgreich verborgen haben.
Vorteile von Büchern
Gedrucktes hat noch einen weiteren anderen Vorteil: Man verspürt weniger den Drang lediglich abzukupfern. In der Regel wird man mehrere Bücher vor sich liegen haben und aus den Interessanten Aspekten einen neuen Text verfassen. Sind die Quelltexte in einem sehr wissenschaftlichen Stil gehalten oder das Thema sehr komplex, baue ich persönlich noch einen Zwischenschritt ein. Das Laptop wird beiseite gelegt und der Text erstmal mit dem Bleistift auf Papier gebracht. Das ist meine persönliche Qualitätskontrolle. So stelle ich sicher, dass ich auch wirklich verstanden habe, was ich schreibe.
Realität
Um jetzt keinen falschen Eindruck zu erwecken: Nicht für jeden Artikel wird zeitaufwendig recherchiert. Mit der Zeit eignet sich ein SEO auch ein breites Allgemeinwissen an, dann entstehen Texte auch ohne großartiges Bücherwälzen. Nicht jeder Beitrag kann (rechtschreib)fehlerfrei sein. In Weblogs empfinde ich persönlich vereinzelte Rechtschreibfehler als nicht besonders störend. Aber in vielen Fällen sollte man einfach WERT auf gute texte legen.
Büchergeld für SEOs
Die eigentliche Kernaussage, die ich mit diesem Weblogbeitrag vermitteln will: Gute Suchmaschinenoptimierung ist immer ein kreativer Prozess. Leider wird dies von vielen Kunden nicht oder nicht genug gewürdigt. Wenn das nächste Mal über den Preis oder den Wert einer Suchmaschinenoptimierung gesprochen wird, sollte man auf keinen Fall das vergessen, das Büchergeld mit in die Diskussion einzubringen.
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Labeling
Inspiriert durch die Lektüre des Artikels Büchergeld für SEOs habe ich mal meinen Bücherschrank durchgesehen und einige Altlasten betrachtet. Unter anderem findet sich dort Theorien abweichenden Verhaltens und darin findet sich der Labeling Approa…