Linkaufbau (MindMap)

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Freiwillige Verlinkung
Die Grundvorraussetzung für freiwillige Verlinkung sind interessante Inhalte. Diese können nützlich, ausgefallen, kreativ, humorig … sexy sein.
Freiwillige Verlinkung ist jedoch keineswegs eine passive Angelegenheit, wenn sicherlich auch zufällig freiwillige Links vergeben werden. In den meisten Fällen wird freiwillige Verlinkung ebenfalls aktiv betrieben, gesteuert-freiwillige Verlinkung trifft es genau. Hinter aktiver Steuerung steht eine Kampagne, um auf den Inhalt aufmerksam zu machen. Eine solche Kampagne trägt meist virale Charakterzüge. Unter passiver Steuerung fallen entsprechende Änderungen an der Website selbst, welche die Verlinkung fördern. Hier darf man nicht nur an die schon klassischen “Bookmark Me!”-Buttons denken, andere Maßnahmen können weitaus effektiver sein bzw. erst zur freiwilligen Verlinkung animieren.
Tausch von Inhalten
Ein sehr effektiver Weg des Linkaufbaus ist der Austausch von Inhalten gegen Backlinks. Die hochwertigsten Backlinks sind sicherlich nur mit hochwertigen Tauschmaterial zu erhalten. Empfehlenswert sind u.a. Gastbeiträge auf Blogs, Fachartikel in Online-Magazinen bzw. Portalen. Je nach Umfang und Qualität der Inhalte kann sogar an Microsites gedacht werden, also in sich geschlossene Sektionen auf dem Gastprojekt.
Oftmals unberücksichtigt bleibt die Chance, über die Bereitstellung von Bildmaterial an Backlinks zu kommen.
Abzuraten ist von der Platzierung von Inhalten und entsprechenden Links in zweifelhaften Umfeld wie Artikelverzeichnissen. Der Einsatz von Kommentaren (nicht nur auf Blogs) zum Linkaufbau ist zumindest zweifelhaft; Gleiches gilt für die nicht in der MindMap aufgeführten Gästebucheinträge.
Zumindest fragwürdig bezüglich ihrer Wirkung sind Links, die über so genannte Presseportale generiert werden können, denn diese beruhen beinahe ausschließlich auf doppelten Inhalten. Pressemitteilungen gezielt an Redaktionen zu versenden kann hingegen durchaus erfolgversprechend sein, besonders wenn sich selbst nach einer redaktionellen Überarbeitung ein externer Link geradezu aufdrängt.
Oftmals vergessen werden im Zusammenhang mit “Tausch von Inhalten”die Angebote der Freehoster. Mit ein wenig Mühe mit den eingestellten Hinhalten, können diese kostenfreien Angebote wunderbar zum Aufbau eines Link-Netzwerkes genutzt werden.
Echte Profile
Echte Profile haben sehr viel mit dem vorhin genannten Prinzip “Inhalte gegen Link” gemeinsam (Ziffer 3). Unter echten Profilen ist die aktive Beteiligung in Foren oder Communitys zu verstehen, wodurch automatisch Inhalte generiert werden. Die Möglichkeiten dort über verschiedene Weisen an Links zu kommen ist groß. Beispielsweise stellen viele Communitys persönliche Blogs zur Verfügung, lassen eine Sammlung von Lieblingslinks zu oder geben die Möglichkeit auf der Profilseite zur eigenen externen Website zu verlinken. Solche, durch aktive Mitarbeit entstandene Links können einen hohen Vertrauenswert besitzen. Ausserdem können aktive Profile wunderbare Multiplikatoren für eine virale Kampagne darstellen.
Von den echten Profilen ist der Profilspam deutlich zu unterscheiden, auch für die Suchmaschinen. Unter Prodilspam ist das Anlegen von Profilen zu verstehen, ohne sich aktiv an der Gemeinschaft zu beteiligen. Das Anlegen beschränkt sich hier meist auf das Setzen eines Links auf eine externe Seite.
Linkkauf
Mit Linkkauf ist der Erwerb von Links gegen bare Münze gemeint. Ist ein entsprechendes Budget vorhanden, ist dies sicherlich ein schneller und effektiver Weg, der jedoch Stolperfallen enthält.
Linkkauf wird oftmals mit Linkmiete gleichgesetzt, was nicht korrekt ist. Linkmiete wird von den Suchmaschinen, allen vorran Google, sanktioniert und ist nur behutsam angewandt ein Mittel des Linkaufbaus. Bekannte Linkverkäufer / Foren / Plattformen sind unbedingt zu meiden. Unauffälligkeit ist hier das große Thema und Linkmiete sollte unbedingt von einem SEO mit langjähriger Erfahrung auf diesem Gebiet begleitet werden.
Nicht direkt gefährlich für die verlinkte Seite, jedoch mit recht zweifelhafter Wirkung ist das Sponsoring beispielsweise von Open-Source-Projekten, die sich nur allzu gerne mit einem Backlink revanchieren. Hier ist eine Einzelfallprüfung nicht unangebracht.
Gefahrlos ist hingegen der Kauf von ganzen Webprojekten, die anschließend nicht nur für die Verlinkung der Zielseite, sondern auch für den Aufbau eines eigenen Netzwerken oder für Linktausch (Ziffer 1) eingesetzt werden können.
Ebenfalls von den Suchmaschinen toleriert sind Links von Projekten, die laufende oder einmalige Gebühren für einen Eintrag verlangen (Paid Inclusion). Dieses Vorgehen fällt auch für Google nicht unter Linkmiete.
Verzeichnisse
Verzeichnisse als Mittel zum Linkaufbau werden zu Unrecht belächelt. Solange auf die Qualität der Verzeichnisse geachtet wird, können wunderbare Links mit geringem Aufwand generiert werden.
Den schlechten Ruf genießen Verzeichnisse wahrscheinlich wegen der unglaublichen Anzahl von Webkatalogen. Vertreter dieser Gattung mit Backlinkpflicht kann man getrost links liegen lassen. Bei dem kostenfreien ohne Backlinkplicht lohnt sich ein genauer Blick, den man beim ODP getrost weglassen kann.
Im englischsprachigen Raum lohnen sich ebenfalls ausgewählte kostenpflichtige Webkataloge. Gleiches gilt hierzulande für bestimmte kostenpflichtige Branchenbücher.
Oftmals übersehen wird, dass viele (Firmen-)Mitgliedschaften, beispielsweise bei Verbände, einen schönen Backlink auf der Verbandsseite mit sich bringen.
Links aus Bookmarkverzeichnissen sind (noch) ok; dazu gehören auch News Communitys wie YiGG.
Linktausch
Eine ganz tradtionelle Art und Weise des Linkaufbaus ist der Linktausch. Auch hier lauern Fallen, in die man tappen kann. Auch wird der dahinter stehende Aufwand immens unterschätzt. Es müssen nicht nur passende Linktauschpartner gefunden werden (Stichwort: Natürlich aussehende Verlinkung), nicht nur die Links müssen überwacht, auch wie sich das Partnerprojekt entwickelt. Es steht dabei nicht der oft zitierte PageRank im Vordergrund, sondern ob das Partnerprojekt eventuell in einem Filter steckt oder sich gar zum bad Neighbourhood entwickelt hat
Zum Linktausch gehört ebenfalls die Verlinkung im eigenen Netzwerk. Auch hier ist Vorsicht und Sorgfalt angebracht.
ACHTUNG - DIES IST KEINE ANLEITUNG ZUM LINKAUFBAU, SONDERN NUR EINE VORLAGE FÜR EINEN INDIVIDUELLEN LINKAUFBAU-PLAN, DER JEWEILS SPEZIELL FÜR JEDES PROJEKT AUSGEARBEITET WERDEN MUSS!
